2015er Facelift des Audi A1 (Typ 8X) 1.8 TFSI in der Vorderansicht auf dem Col de Braus.

Ersteindruck: Der neue Audi A1

Der neue Audi A1

Für das Modelljahr 2015 hat Audi den A1 sowie A1 Sportback überarbeitet. Seit der Markteinführung 2010 (der fünftürige Sportback folgte 2012) konnten die Ingolstädter weltweit mehr als 500.000 Stück absetzen. Das ist beachtlich, stieß der A1 doch zu Beginn auf eher verhaltene Gegenliebe.

2015er Facelift des Audi A1 (Typ 8X) 1.8 TFSI in der Vorderansicht auf dem Col de Braus.

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Ersteindruck: Die neue Audi A3 Limousine im Kurz-Fahrbericht

Die Ingolstädter von Audi erweitern die A3-Familie um eine kompakte Stufenheck-Limousine. Ergebnis ist kein bloßer Rucksack-A3, sondern ein eigenständiges Fahrzeug, das am Exterieur nur wenige Teile der Brüder aufträgt.

2014er Audi A3 Limousine (8VS) in Misanorot Perleffekt und Daytonagrau Perleffekt.

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Im Fahrbericht: Audi A1 Ambition 1.4 TFSI S tronic

Eine Woche lang stand mir der kleine Ingolstädter zur Verfügung. Er begleitete mich im Großstadt-Gewühl der Berliner Rush Hour, über Brandenburger Landstraßen und dem Berliner Ring. Erste Eindrücke gab es bereits im Auto-Gramm zu lesen. Der Audi A1 schlug sich insgesamt gut, zeigt lediglich kleine Schwächen – und eine große: den Preis.

2013 Audi A1 8X 1.4 TFSI S tronic Misanorot

An das Design des A1 musste ich mich zunächst etwas gewöhnen; und vollends überzeugt es mich auch jetzt nicht. Von vorn trägt er die obligaten Audi-Merkmale – vier Ringe im Singleframe-Grill, typische Scheinwerfer-Form mit LED-Tagfahrlicht. Hier wirkt der A1 wie ein Großer. Gerade in der Ansicht von schräg vorn macht er eine gute und fotogene Figur. Dagegen erscheinen mir Seitenlinie und Heck weniger stimmig, insbesondere letzteres wirkt zu gedrungen. An das kräftige Misanorot dagegen gewöhnte ich mich gut und gern – auch wenn die Perle des Perleffekt-Lacks nur schwer auszumachen ist.

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Auto-Gramm: Neuer Testwagen steht vor der Tür – Audi A1 1.4 TFSI

Am Montag, dem 19. November 2012 wurde mir der kleine Ingolstädter übergeben, der in auffälligem Misanorot und eissilber-farbenen Dachbögen erstrahlt. Der erste Testwagen, der mir überhaupt zur Verfügung gestellt wird, ist für mich zudem Grund genug, eine neue Kategorie einzuführen: das Auto-Gramm.

Was soll der Name?

Hier geht es nicht um Autogramme, logisch. Auto als Kurzwort für ‚Automobil‘ und das altgriechische γράμμα (grámma), das u. a. ‚Buchstabe‘ oder ‚Buch‘ bedeutet – das ergibt das Auto-Gramm. Assoziationen zum Telegramm sind gewollt, sodass diese neue Text-Kategorie kurze, telegramm-artige Artikel meint, die Informationen und Überblicke über aktuelle Testwagen geben.

Und der Testwagen?

Wie bereits erwähnt, bin ich seit Montag mit einem Audi A1 1.4 TFSI unterwegs. Dabei handelt es sich um den kleinsten der aufgeladenen 1.4er, der mittels Turbo und Direkteinspritzung 122 PS und 200 Nm Drehmoment auf die Vorderachse wirkt.

Ausgestattet mit der S tronic, dem großen MMI-Navigationssystem und allerlei Schnickschnack gibt es im A1 Ambition viel zu entdecken.

Aufgefallen ist mir inzwischen schon einiges – sowohl positive als auch negativ. Grandios und über (fast) jeden Zweifel erhaben, sind Haptik und Materialanmutung. Auch wenn dies kein Garant für Qualität darstellt, ist es dennoch ein Genuss, an den Reglern der Klimaautomatik zu drehen.

Für die Stadt erweist sich die Motor-Getriebe-Kombination als alltagstauglicher Begleiter. Das Doppelkupplungsgetriebe sorgt für stressarmes Stop&Go, der Turbo-Motor gewährleistet souveräne Zwischenspurts.

Bisher ging es für mich nur durch den Berliner Großstadt-Dschungel. In den nächsten verbleibenden Tagen geht es auf Landstraße und Autobahn, um den Audi A1 auch in anderen Disziplinen kennen zu lernen. Ich bin und bleibe gespannt.